Hypnotische Halluzinationen

Halluzinationen gehören zu den interessantesten Phänomenen der Hypnose. Dieser Artikel soll einen praxis- und erfahrungsorientierten Überblick zum Thema geben.Der Hypnotiseur suggeriert dazu direkt oder indirekt, daß sein “Subjekt” eine Veränderung seiner Wahrnehmung erlebt bzw. erleben wird. Beispielsweise könnte er sagen: “Wenn Sie die Augen öffnen, sehen Sie vor sich eine Flasche mit Cola.” Oder: “Haben Sie schon bemerkt, daß hinter Ihnen jemand auf einem Klavier spielt?”

Allgemeines

Halluzinationen können prinzipiell in jeder Modalität hervorgerufen werden. Zu unterscheiden sind Halluzinationen des Gesichtssinnes, des Gehörs, des Tastsinnes, des Geruchs- und Geschmackssinnes; man spricht jeweils von visuellen (bzw. optischen), auditiven, haptischen, olfaktorischen und gustatorischen Halluzinationen. Halluzinationen von Bewegungen und Körperhaltungen können als propriozeptorische bzw. kinästhetische Halluzinationen beschrieben werden.)

Weiterhin kann unterschieden werden zwischen positiven Halluzinationen, bei denen ein nicht vorhandener Stimulus wahrgenommen wird (jemand sieht beispielsweise eine nicht vorhandene Katze), negativen Halluzinationen, bei denen ein existierender Stimulus nicht wahrgenommen wird (jemand sieht beispielsweise eine eigentlich sichtbare Katze nicht) und Illusionen, bei denen eine Fehlwahrnehmung eines durchaus vorhandenen Stimulus vorliegt (jemand sieht beispielsweise eine Katze als Hund).

Von einer komplexen Halluzination ist die Rede, wenn eine Halluzination sich auf mehrere Sinneskanäle erstreckt; um im Beispiel zu bleiben wäre das der Fall, wenn der Proband also etwa eine nicht vorhandene Katze sieht (visuell) und zugleich ihr Schnurren hört (auditiv) und sie vielleicht auch noch fühlen kann (haptisch).

Generell werden Halluzinationen zu den eher schwierigeren hypnotischen Phänomenen gerechnet. Anders als etwa Phänomene der Bewegung und Katalepsie gehören Halluzinationen nicht zu den “motorischen”, sondern den “kognitiven” Phänomenen der Hypnose.

Als Faustregel gilt, daß Illusionen oft einfacher zu erreichen sind als Halluzinationen; und Wahrnehmungsveränderungen des Geruchssinnes und Geschmacks gelten zudem als deutlich einfacher als visuelle und auditive Phänomene, wobei visuelle wiederum etwas anspruchsvoller zu sein scheinen als auditive.

Wichtig festzuhalten ist jedoch, daß es sich bei diesen Aussagen nur um statistischen Größen handelt (wobei teilweise auch die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen von einander abweichen). Es gibt keine allgemeingültigen Regeln, und das Verhalten von verschiedenen Hypnotisierten kann sich erheblich unterscheiden.Der eine kann beispielsweise sehr leicht visuelle Halluzinationen erzeugen, aber hat bei auditiven Mühe, beim anderen sieht es gerade umgekehrt aus.

Meistens wird gesagt, daß negative Halluzinationen schwieriger seien als positive. Auch hier unterscheiden sich die Menschen jedoch individuell sehr. Zudem hängtdie Gültigkeit solcher Aussagen auch der genauen Art der Halluzination ab: Ist der positiv bzw. negativ zu halluzinierende Gegenstand groß oder klein? Einfach oder komplex?

Besonders schwierige Halluzinationen bzw. halluzinationsartige Phänomene scheinen übrigens suggestive Taubheit und suggestive Blindheit zu sein; letztere ganz besonders, wenn sie vollständig ist und der Proband alles als stockdunkel wahrnimmt. (Bei solchen Versuchen sollte darauf geachtet werden, daß das Subjekt sich nicht erschreckt; man sollte für Sicherheit soergen, etwa derart, daß man es ausdrücklich um sein Einverständnis fragt, ihm ankündigt, daß es sich nur um eine kurzzeitige Erfahrung handeln wird, und ihm mitteilt, daß sie angenehm sein wird. Ich persönlich vermeide gewöhnlich die Begriffe der Blindheit und Taubheit und suggeriere stattdessen, daß alle Lichter verschwinden und es dunkel wird, bzw. daß alle Geräusche leiser werden und verschwienden.)

Ebenfalls schwierig sind Phänomene wie Farbenblindheit und ähnlche Wahrnehmungsveränderungen; etwa derart, daß der Proband leuchtendes Grün als kanllrot wahrnehmen soll.

Allgemein gilt übrigens, daß Imagination (in allen Modalitäten) und Halluzinationen verwandt sind und ineinander übergehen können. Intensive visuelle (und auditive) Imaginationen, die gewissermaßen selbständig vor dem Auge des Betrachters ablaufen, wurden früher teilweise als “innere Halluzinationen” bezeichnet und heutzutage manchmal als “hypnotische Träume”.

Positive visuelle Halluzinationen: Manche positiven visuellen Halluzinationen sind eher durchsichtig, schwach und “geisterhaft”, andere absolut realistisch.Die Qualität der Halluzinationen scheint dabei offenbar recht leicht trainierbar zu sein. Manchmal kann eine “unrealistische” Halluzination auch ganzschnell in eine sehr realistische übergehen bzw. transformiert werden. Es scheint, daß große Halluzinationen schwieriger umzusetzen sind als kleine; zudem scheinen Objekte, die komplex und daher schwer visualisierbar sind (etwa ein Osterbaum) weniger leicht zu funktionieren als einfache (wie etwa ein Ball).

Negative visuelle Halluzinationen: Nach meiner Erfahrung ist es einfacher, kleine und unauffällige Gegenstände negativ zu halluzinieren als große. Offenbar fällt es leichter, einen kleinen Stimulus auszublenden als einen großen.

Es kommt dann bei einer negativen visuellen Halluzination eines größeren Objekts nicht selten vor, daß dieses sich allmählich “auflöst” bzw. “schrumpft”, oder immer durchsichtiger wird, bis es ganz verschwindet. Bei der Suggestion, daß ich selbst unsichtbar bin/werde, habe ich es schon mehrfach erlebt, daß Probanden zuerst wahrnehmen, daß sich der untere Teil meines Körpers auflöst, bevor ich dann ganz “verschwunden” bin.Dabei sind Kopf und Augen gewöhnlich die Teile, die zuletzt “unsichtbar” werden; es ist recht faszinierend, wenn man von einem erstaunten „Subjekt“ zu hören bekommt, daß es nur noch den Oberkörper, den Kopf oder die Augen von einem sieht. (Übrigens sollte man bei solchen Experimenten zum „unsichtbaren Hypnotiseur“ eventuell vorsichtshalber suggerieren, daß man zwar nicht sichtbar sein wird, aber weiter da, und daß der Proband einen immer hören kann.)

Meine Erfahrung bestätigt die anderer Hypnotiseure, wonach die Erzeugung von Halluzinationen (wie überhaupt von hypnotischen Phänomenen) generell wesentlich Trainingssache ist. Mit zunehmender Erfahrung ist der Proband immer leichter in der Lage, schnell auch schwierige Phänomene zu erleben. Während beispielsweise anfangs die negative Halluzination eines großen Objekts eine gewisse Zeit braucht und schrittweise vonstatten geht, erfolgt sie wenig später mit geringer Übung oftmals dann sehr schnell.

Generell gilt offenbar, daß ein Proband, der (relativ) hoch suggestibel ist, relativ schnell trainiert werden kann, um weitere hypnotische Phänomene zu “erlenen”, die er nicht sofort auf Anhieb hervorbringen konnte.

Beispielsweise hatte ich kürzlich ein Subjekt, das hervorragend visuelle Halluzinationen erzeugen konnte, aber erst einmal keine auditiven. Es meinte zu mir (ernsthaft), daß es wohl taub sein müsse, weil es eine (suggerierte) Person sehe und auch erkenne, wie sie ihren Mund bewege, aber nicht hören könne, was sie sage. In einer späteren Sitzung habe ich dieser Person (die Musik mag) suggeriert, daß sie sehr bald Musik hören werde, am Anfang vielleicht noch ganz leise und wenig lebhaft, so wie in einer Vorstellung, dann aber immmer lauter und deutlicher. So geschah es dann auch schnell, bis die Musik für meinen Probanden deutlich zu vernehmen war. Zuerst kam es ihm vor, als höre er sie über Kopfhörer, aber er konnte sie dann auch ganz schnell so wahrnehmen, als komme sieaus einer Entfernung von einigen Metern; die Halluzination war dann völlig realistisch. Entsprechende Erfahrungen konnte ich auch hinsichtlich anderer Arten der Halluzination und weiteren schwierigen hypnotischen Phänomenen sammeln, und sie bestätigen die Erfahrungen anderer..

Wichtig ist manchmal auch, daß dem Hypnotisierten die nötige Zeit gelassen wird, eine Halluzination zu entwickeln; dieser Prozeß kann auch durch begleitende Suggestionen unterstützt werden. Dasselbe gilt auch für eine Intensivierung von Halluzinationen, die zwar bereits erlebt werden, aber nur schwach ausgeprägt sind: Eine halb durchsichtige positive visuelle Halluzination wird oftmals zunehmend fester, klarer und deutlicher wahrgenommen, oder ein schwacher Geruch nach Rosenduft wird immer stärker, bis der Proband das Gefühl hat, in einem Blumenladen mit lauter Rosen zu sein. Es kann übrigens auch etwas dauern, bis eine Halluzination wieder völlig verschwunden ist; nach meiner Erfahrung gilt das gerade dann, wenn bereits ihr Entstehen einige Zeit in Anspruch genommen hat.

Mein Eindruck ist übrigens, daß vollständige negative haptische Halluzinationen schwierig sein können. Selbst bei guten Versuchspersonen habe ich die Erfahrung gemacht, daß sie beispielsweise oft beim ersten Versuch noch spüren, wie ich ihren Arm berühre, trotz entsprechender Gegen- oder Anästhesiesuggestionen. Wenn man den Versuch dann aber im Anschluß wiederholt, wird die Berührung oft jedes mal immer weniger wahrgenommen und verschwindet dann ganz.

Persönlich gehe ich entsprechend den Empfehlungen mancher Hypnotiseure manchmal so vor, daß ich selbst so tue, als würde ich die Halluzination teilen, also bei einem visuellen Phänomen etwa in die Richtung des zu halluzinierenden Objekts schaue, bei einer olfaktorischen Halluzination hörbar einatme und jeweils so spreche, als nähme ich den halluzinierten Gegenstand wahr. Auch kann es nützlich sein, den Probanden zu bitten, sich die Halluzination erst einfach einmal vorzustellen, wenn es sie noch nicht “wahrnimmt”. Aus der Hypnoseforschung gibt es zudem Hinweise, wonach “aktive Strategien” wie eben etwa das Nutzen der Vorstellungskraft das Erleben von Halluzinationen fördern können (s.u.).

Im Zusammenhang mit posthypnotisch induzierten Halluzinationenbeschreibt Bernheim, daß es manchmal hilfreich ist, sie “anzustoßen”, ihnen sozusagen etwas „nachzuhelfen“, etwa indem man den Hypnotsierten durch Fragen in eine entsprechende Richtung beeinflußt. Wenn die Suggestion etwa lautet, daß der Hypnotisand eine andere Person halluzinieren soll, könnte man etwa fragen, ob dort auf einem Stuhl noch jemand sitzt, oder ob jemand zur Tür hereinkommt usw. (Beispiele von mir). Bernheims Erfahrungen entsprechen den meinen, und zwar generell im Bezug auf posthypnotische Aufträge.

Generell sollte übrigens angemerkt werden, daß auch bei Expermenten ohne starken sozialen Druck zum Erfolg manche Subjekte keine Halluzination erleben, sondern nur mitspielen. Das gilt generell für hypnotische Phänomene. Dies ist nicht die Regel, kann jedoch vorkommen. Gewöhnlich ist da auch kein böser Wille dahinter, sondern der Wunsch nach Kooperation bei gleichzeitiger Unfähigkeit, das hypnotische Phänomen tatsächlich zu erleben. Daher sollte man zur Sicherheit (auch nach der Hypnose) mit seinen Probanden sprechen und sie gut beobachten.

Normen

Wieviele Personen erleben auf hypnotische Suggestion hin Halluzinationen? (In der Psychologie nennt man solche statistischen Richtwerte “Normen”.) Die Frage ist leider sehr schwer zu beantworten. Zwar existieren verschiedene Untersuchungen, aber die Ergebnisse weichen oft erheblich von einander ab. Das dürfte teilweise an der genauen Art der Halluzination liegen, an der jeweiligen Zeit, die den Subjekten zur Umsetzung gegeben wird und an vielen weiteren Faktoren.

Nach Erhebungen Hilgards beispielsweise reagierten jeweils 9% auf die positive auditive und die visuelle negative Halluzination der Hypnose-Skala SHSS:C. Bei der Gruppenfassung dieser Skala, der WSGC, erfüllten bei einer kanadischen Stichprobe hingegen fast 25% der Probanden die Kriterien der negativen Halluzination und 15% die für die positive auditive. Nach Ergebnissen von Barber und Calverley, die von anderen repliziert wurden, gaben bereits bei einer Wachsuggestion je 50% resp. 30% der Teilnehmer an, halluzinierte Musik “klar und deutlich” gehört resp. eine halluzinierte Katze “klar und deutlich” gesehen zu haben. Bei weiteren Erhebungen von Hilgard reagierten 60% der Probanden auf die Suggestion, Ammoniak zu halluzinieren (olfaktorische Halluzination), aber nur 26% hörten auf Suggestion hin Musik. Bei Testreihen in den USA mit der SHSS:C konnten etwa 20% der Probanden den Geruch von Ammoniak negativ halluzinieren, in einer deutschen Untersuchung hingegen fast 40%. Dies sind nur einige Ergebnisse, die zeigen sollen, wie unterschiedlich die Resultate verschiedener Erhebungen sind.

Zusammenfassend läßt sich nur sagen, daß nicht vorselektierte Probanden innerhalb einer relativ kurzen zur Verfügung stehenden Zeitspanne nur in der Minderheit anspruchsvolle Halluzinationen entwickeln, jedenfalls wenn kein vorhergehendes Training stattgefunden hat und kein persönliches Verhältnis zum Hypnotiseur besteht .

Realitätsbeziug und “affektive Dynamik”

Der Hypnotisierte kann glauben, daß ein halluzinierter Gegenstand tatsächlich da ist, oder daß er nur der Einbildung entspringt, oder er kann sich unsicher sein. Ob dann der Proband den Inhalt einer Halluzination für real oder irreal hält, scheint sehr stark eine Frage davon zu sein, was die Anforderungen der Situation (“Demand Characteristics”) sind, und was der Hypnotiseur selbst vermittelt. So scheinen die Probanden im Hypnose-Labor Halluzinationen eher als irreal anzusehen als auf der Showbühne, wo es ja „dazugehört“, daß die Teilnehmer an die Wirklichkeit der Illusionen glauben.

Interessanterweise scheint übrigens das Urteil darüber, ob ein halluzinierter Gegenstand real ist oder nicht, nicht unbedingt von der Qualität der Halluzination abzuhängen. Manche Leute halten unvollkommene, durchsichtige Halluzinationen für real, andere hingegen betrachten perfekt halluzinierte Gegenstände als irreal. Übrigens läßt sich der Proband in dieser Frage nach meiner Erfahrung erstaunlich leicht beeinflussen. Sagt man dem Hypnotisierten, daß dieser oder jener halluzinierte Gegenstand echt ist, wird es dies in der Regel auch glauben; dies auch bei ziemlich unvollkommenen Halluzinationen.

Auch was die emotionale Anteilnahme an der Halluzination angeht (“affaktive Dynamik”), läßt sich ähnliches sagen. Es scheint erst einmal so zu sein, daß der Proband sich erstaunlich wenig selbst über die eigenartigsten Halluzinationen wundert, auch wenn er diese für real hält. Ich habe Probanden schon Elefanten halluzinieren oder ein Kamel durch ihr Wohnzimmer marschieren lassen, ohne daß sie sich groß gewundert hätten. Damit dies nicht falsch verstanden wird: Hypnotisierte können durchaus fasziniert sein von ihren Erlebnissen, oder in einem gewissen Maße auch überrascht oder etwas irritiert. Aber sie sind gewöhnlich viel weniger irritiert oder gar erschrocken, als dies angesichts der Situation eigentlich anzunehmen wäre. (Klar ist dennoch, daß bei solchen Versuchen natürlich mit Bedacht vorzugehen ist und die Reaktion des Teilnehmers im Voraus abgeschätzt werden muß, etwa aufgrund vorheriger Reaktionen.)

Weiterhin verhalten sich die hypnotischen Subjekten in solchen Fällen auch nicht so, wie jemand, der die suggerierte Wirklichkeit wirklich erlebt:Würde jemand tatsächlich einen Elefanten auf der Straße sehen, wo würde er wahrscheinlich nicht nur sehr verwundert sein, sondern beispielsweise sich umschauen, ob die Tiere jemandem gehören und die Feuerwehr holen. Der Hypnotisierte hingegen wird das kaum tun, außer vielleicht, der Hypnotiseur würde ihn stark in diese Richtung beeinflussen. Das hypnotische Subjekt verhält sich weniger so, wie es für jemanden angemessen wäre, der etwas Bestimmtes wirklich wahrnimmt, sondern eher so, wie es für ihn als Hypnotisierten angemessen ist, der der eine bestimmte hypnotische Suggestion erhalten hat.

Diese Effekte von relativer emotionaler und verhaltensmäßiger “Gelassenheit” haben sehr wahrscheinlich damit zu tun, daß die Hypnotisierten stets zumindest auf einer unterbewußten Ebene zwischen Realität und Illusion zu unterscheiden vermögen, und dieses Wissen ihr Fühlen und Handeln deutlich beeinflußt (s.u.).

Wenn Hypnotisierte dann dennoch mit großer Verwunderung, mit Erstaunen, mit Ärger, mit Bestürzung usw. auf Halluzinationen oder andere Täuschungen reagieren, etwa bei einer Shwohypnose, dann dürfte dies wieder an der “situativen Anforderungen” liegen. Der Hypnotiseur und das Publikum erwarten ja, daß der Hypnotisierte mit Emotionen auf eine entsprechende Situation reagiert und seine Gefühle dabei deutlich zum Ausdruck bringt. Hierauf stellen sich die Teilnehmer unterbewußt (und manchmal auch bewußt) ein und reagieren dementsprechend.

In der Therapie dagegen haben Halluzinationen dann oft eine persönliche Bedeutung, so daß sich ein emotionales Involviertsein daraus ergibt.

In einem neutralen Kontext dagegen nehmen Probanden Halluzinationen gewöhnlich recht gelassen auf, und gerade wenn sie Erfahrung mit solchen Phänomenen haben, auch etwas “abgeklärt” – auch dann wenn ihr Inhalt recht spektakulär sein mag und sie auf bewußter Ebene die Realität der Erscheinungen glauben.

Trancelogik und “Hidden Observer”

In der Hypnoseforschung werden manchmal Personen eingesetzt, die Hypnose nur simulieren sollen, um so die besonderen Eingenschaften von Hypnose bzw. hypnotischen Phänomenen zu testen.

Ein Unterschied von Simulanten und Hypnotisierten ist (nach Martin Orne) dieser:Wird Simulanten suggeriert, daß sie beispielsweise ein Bild an der Wand sehen, dann “platzieren” sie es an einer geeigneten leeren Stelle, wo es unter ästhetisch-raumgestalterischen Aspekten gut hinpaßt. Hypnotisierte hingegen nehmen das Bild dagegen eher dort wahr, wo bereits etwa ein Fleck oder sonst ein Stimulus vorhanden ist.

Es gibt auch den bekannten Versuch, daß Probanden suggeriert wurde, ein Stuhl sei unsichtbar. Sie wurden dann angewiesen, an eine andere Stelle des Raumes zu gehen, so daß der Stuhl in ihrem Weg war. Typischerweise gingen die Versuchspersonen jedoch dennoch um diesen Stuhl herum, während simulierende Probanden dagegen rannten.Bei einem späteren Versuch jedoch gingen auch die meisten Simulanten um den Stuhl herum.

Typischerweise setzen sich Hypnotisierte auch nicht auf einen Stuhl, wenn dort bereits jemand sitzt, selbst wenn die entsprechende andere Person negativ halluziniert wird.

Bei eigenen informellen Experimenten zum Thema kam ich zum Eindruck, daß das Verhalten der Subjekte in hohem Maße durch die “situativen Einflüsse” und das Verhalten des Experimentators bestimmt wird. Selbst wenn sich aber ein Hypnotisierter dann etwa auf eine negativ halluzinierte Person setzt, läßt sich aus kleinen Anzeichenen erkennen, daß er sie unterbewußt wahrnimmt und sein Verhalten dieser Wahrnehmung anpaßt.

Im Zusammenhang mit diesem Verhalten Hypnotisierter ist von „Trancelogik“ die Rede. Auch wenn der Begriff eigentlich die erweiterte logische Toleranz im Denken Hypnotisierter bezeichnet, kann er auch verwendet werden, um die “implizite” Wahrnehmung und das “implizite” Wissen zu bezeichnen, das Probanden im Fall hypnotischer Halluzinationen, Amnesien und verwandter Phänomene besitzen, und das sich in ihrem Verhalten ausdrückt.

Diese “implizite” Wahrnehmung kann auch “explizit” gemacht werden. Beispielsweise kann einem Probanden suggeriert werden, daß er sich an Sätze erinnert, die zu ihm gesprochen wurden, die er aber negativ halluziniert (und also nicht „gehört“ hat) hat, oder ihm wird gesagt, daß er einen Geruch identifizieren und beim Namen nennen kann, den er gerade einatmet, aber ebenfalls negativ halluziniert. In diesem Zusammenhang wird vom “Hidden Observer” gesprochen, der eine Metapher dafür ist, daß ein „Teil“ des “Unterbewußtseins”die Realität auch bei profunden Halluzinationen weiterhin wahrnimmt, wie sie ist, und dieses Wissen explizit zu verbalisieren imstande ist. Das Thema ist hochspannend, kann hier jedoch nicht weiter vertieft werden.

Bewußtheit

Anders als oft der Eindruck erweckt wird, ist der Hypnotisierte bei Bewußtsein und zu intelligentem Denken und Handeln fähig. Es gibt in diesem Zusammenhang eine interessante Schilderung von dem bereits oben genannten Martin Orne: Wenn Hypnotisierten, die hochwertige positive visuelle Halluzinationen erzeugen können, gesagt wird, daß eine Person sich von einem Stuhl auf einen anderen gesetzt hat und sie dann die Augen öffnen, erleben sie sie typischerweise eine sog. “Doppel-Halluzination”. (Der Begriff ist unglücklich, hat sich aber eingebürgert.) Sie sehen die betreffende Person nun zweimal und können sie erst nicht unterscheiden. Orne fragte daraufhin die Probanden, ob sie dennoch herausfinden können, welche Person echt ist. Einige intelligente und hypnoseerfahrene Teilnehmer gaben daraufhin der Halluzination innerlich den Auftrag, sich bemerkbar zu machen, etwa indem sie die Hand heben oder den Raum verlassen sollte; dies geschah dann auch, und auf diese Weise konnten diese Hypnotisanden erkennen, welche der beiden „wahrgenommenen“ Personen halluziniert war und welche echt. Dazu ist zu sagen, daß Hypnotisierte prinzipiell ihre Erlebnisse beeinflussen können, es sei denn sie glauben, daß allein der Hypnotiseur die Kontrolle hat. (Siehe dazu meinen Artikel über die hypnotische Rolle etc.).

Passivität vs. Aktivität

Weit verbreitet ist die Auffassung, daß der Hypnotisierte, insbesondere der “tief Hypnotisierte” völlig passiv sei, insbesondere im Hinblick auf die Erzeugung hypnotischer Phänomene. Das ist unrichtig. Zum einen ist das “hypnotische Subjekt” mindestens auf unterbewußter Ebene an der Kreation hypnotischer Phänomene beteiligt; zum anderen ist es aber oftmals auch auf bewußter Ebene aktiv, um hypnotische Reaktionen zu erzeugen. Beispielsweise zeigte sich bei einem Versuch mit der Hypnoseskala CURSS, daß auch beim Erzeugen von Halluzinationen (auditiv und visuell) die Mehrheit der Probanden sich die Halluzinationen aktiv vorstellte, um sie zu erleben; und diejenigen, die das taten, waren im Schnitte dabei eher sogar erfolgreicher als jene, die nur passiv abwarteten.

Einige Beispiele für so eine „aktive“, konstruktive Erlebnisweise schildern etwa die Australier Sheehan und McConkey. Im Zusammenhang mit einem Experiment, bei dem die Teilnehmer eine Person visuell halluzinieren sollten, berichtete eine Probandin wie sie dachte, “daß sie jemand in den Raum hereinkommen hörte und so war es recht einfach sie [die halluzinierte Person] hier zu sehen. Ich dachte einfach an ihr Hereinkommen und hörte, wie die Türe sich öffnet, und dachte an sie, als ich meine Augen öffnete, und sah [die halluzinierte Person] dasitzen.”

Ein Proband beschrieb seine Reaktion auf die Suggestion, einen weißen Stuhl ogrange zu sehen: “Ich begann es [das Orange] auf meiner Hand zu visualisieren, und bewegte es dann herüber [zm Stuhl].”

Die Hypnoseforscher Bryant und McConkey führten ein Experiment durch, bei dem die Probanden ein bedrucktes Blatt als leer sehen sollten (negative visuelle Halluzination). Es wurde suggeriert, daß die Buchstaben verschwinden. Den Mitgliedern der einen von zwei Gruppen wurde gesagt, daß sie einfach nur abwarten und erlauben sollen, denen der zweiten hingegen, daß sie irgendeine Strategie anwenden sollen, um das Ergebnis zu erreichen (ein Subjekt stellte sich beispielsweise vor, wie ein weißer Vorhang auf die Buchstaben fiel). Interessanterweise waren die die Probanden, die aktiv etwas taten, im Schnitt erfolgreicher als die, die einfach nur abwarteten. Wenn jedoch erst einmal eine entsprechende Suggestibilität etabliert ist, kann ein hypnotisches Subjekt nach meiner Erfahrung sowohl aktiv wie auch (vermeintlich) passiv Suggestionen gut umsetzen.

Auch unabhängig von “Strategien” wie dem Benutzen der Vorstellungskraft kann der Hypnotisierte ein Gefühl von Kontrolle und Verursachung hinsichtlich einer Halluzination besitzen. Eine Probandin von Sheehan und McConkey berichtete beispielsweise im Zusammenhang mit einer visuellen Halluzination, daß sie “zu dem Zeitpunkt die geistige Macht hatte, alles zu sehen, weil ich mich in der Sitzung wirklich wohlfühlte und eine Art des Gefühls von großem Vertrauen zum Hypnotiseur hatte”.

Andererseits können Subjekte ihre Halluzinationen auch als völlig passives Geschehen erleben, bei dem sie selbst überhaupt nicht aktiv beteiligt sind, und bei dem sie selbst auch über die Reaktionen überrascht sind. Sie können sich dann wie Beobachter fühlen, die einen Prozeß von außen wahrnehmen.

Unterschiedlichkeit und Idiosynkrasie des Erlebens

Ob Hypnotisierte sich auf bewußter Ebene bei der Erzeugung von Halluzinationen (und anderen) Phänomenen als aktiv oder passiv erleben: Die Umsetzung von Suggestionen trägt oft einen sehr persönlichen Stempel und hängt stark von der individuellen Persönlichkeit ab (ist “idiosynkratisch”). Darüber hinaus läßt sich ganz allgemein sagen, daß Halluzinationen (wie auch andere Suggestions-Inhalte) auf sehr verschiedene Weise realisiert werden können. Es wäre eine grundfalsche Annahmen, daß alle Hypnotisierten gleich reagieren würden.

Wir hatten bereits festgestellt, daß Hypnotisierte positive visuelle Halluzinationen sehr unterschiedlich wahrnehmen können. Diese Halluzinationen können von kaum vorhanden, durchsichtig oder verschwimmend bis hin zu einer völlig klaren und realistischen Erscheinung reichen, wobei die Qualität sich u.U. rasch ändern kann.

Manchmal werden halluzinierte Gegenstände auch nur kurz gesehen, um dann wieder zu verschwinden, je nach momentaner Verfassung, Suggestibilität und Übung des Probanden.

Wenn ein Hypnotisand zu realistischen Halluzinationen fähig ist, kann man das folgende Experiment machen: Man platziert auf einem Tisch einen Gegenstand, beispielsweise eine Tasse. Dann suggeriert man der Versuchsperson, daß sie beim Öffnen der Augen zwei absolut identische Tassen sehen werde und sie nicht unterscheiden kann; und so ist es dann auch.

Überrascht war ich vor einiger Zeit, als ich einen Probanden bat, sein Lieblingstier zu halluzinieren, und er beim Öffnen der Augen mich dann als dieses wahrnahm und meine Stimme aus ihm kommen hörte; dies paßt zu der offenbaren Tendenz, Halluzinationen auf Grundlage tatsächlicher Stimuli aufzubauen.

Die negative Halluzination einer Kiste (Item 11 der SHSS:C) wird, wird ebenfalls auf verschiedene Arten und teilweise originell umgesetzt. Für einige Leute, die reagieren, wird die Kiste völlig unsichtbar. Andere nehmen sie als farbigen Schatten oder Punkt wahr, oder sehen sie irgendwie als “durchsichtig”. Wieder andere sehen die Kiste anfangs nicht, doch dann tauscht sie wieder auf (um eventuell alsdann wieder zu verschwinden).

Bei einer “allmählichen” Umsetzung einer negativer Halluzination habe ich schon erlebt, wie ein Objekt immer mehr “geschrumpft” ist, während dieselbe Person in derselben Sitzung in einem anderen Fall eine entsprechende Suggestion so umgesetzt hat, daß sie sah, wie ein anderes Ding zunehmend durchsichtig und schließlich ganz unsichtbar wurde.

In einigen Fällen “blockt” das Subjekt auch den negativ zu halluzinierenden Stimuls, indem es unaufgefordert einfach eine positive Halluzination vor ihn setzt, beispielsweise einen Nebel (Beispiel nach Bernheim).

Showhypnotiseure geben manchmal die Suggestion, daß ihre Probanden das Publikum nackt sehen sollten. Nach den Erfahrungsberichten, die zu finden sind, wird auch dieses Aufgabe recht verschieden realisiert: In einem Fall berichtete eine Probandin, daß sie die Teilnehmer zwar weiterhin bekleidet sah, aber dennoch fest glaubte, daß sie nackt seien. Diese Person hat offenbar ausgeprägte dissoziative Fähigkeiten, wie auch allgemein aus ihrer Beschreibung ersichtlich wird. Wir haben es hier aber natürlich nicht mit einer Halluzination im eigentlichen Sinne zu tun. Andere wiederum sehen die Leute tatsächlich unbekleidet.

Eine Probandin erzählte, daß sie das Publikum im Allgemeinen nackt sah, jedoch nicht den Intimbereich. Diese Umsetzung ist sicherlich kein Ausdruck mangelnder Suggestibilität, sondern eine Form von “Idiosynkrasie”, von persönlich-individuellem Erleben und Verhalten.

Ein weiteres Beispiel für idiosynkratisches Verhalten wäre ein Experiment mit einem Freund, in dem ich ihm in Analogie zu Item 11 der Skala SHSS:C suggerierte, daß eine Stimme über Lautsprecher ihn etwas fragen würde; dabei machte ich jedoch keine inhaltlichen Vorgaben. Mein Proband hörte eine Frage, die sich auf auf ein für ihn wichtiges akutes Lebensthema bezog. Sicherlich hat unser vertrautes Verhältnis zu dieser Art der Erfahrung beigetragen, die zeigt, wie bei der unbewußten Erzeugung hypnotischer Phänomene auch jene “unterbewußten Schichten” beteiligt sein können, die auch in der Psychotherapie von Relevanz sind.

Rationalisierung

Im Zusammenhang mt hypnotischem Verhalten im Allgemeinen wie auch Halluzinationen im Besonderen läßt sich immer wieder eine interessante Form der Ratonalisierung beobachten. Es wird eine (halbwegs) “vernünftige”Erklärung für einen erstaunlichen Prozeß gefunden.

Ein Item der SPS-Skalen enthält beispielsweise die Suggestion, daß einer der Zeiger einer Uhr verschwunden ist. Ein Teil der Probanden erklärt das so, daß die Zeiger gerade übereinander liegen.

Aber bereits schon bei der Erzeugung von Halluzinationen können Rationalisierungen auftreten. Beispielsweise zeigte ich einem Probanden einmal ein farbiges Papier, hielt es in der Luft und suggerierte ihm, daß es unsichtbar werde. Mein Subjekt halluzinierte daraufhin, daß ich das Papier auf den Tisch legen würde und der Tisch die Farbe des Papiers annehmen würde, und er es dadurch nicht mehr sehen könne. Tatsächlich hatte ich jedoch das Papier die ganze Zeit in der Hand gehalten. Ich erkläre mir die Reaktion so: Es war für diese Person immer noch vernünftiger, daß die Unterlage ihre Farbe änderte, als daß ein Gegenstand einfach unsichtbar wird. Deshalb hat sie dann gleich mehrere Halluzinationen erzeugt: Zum einen die negative des Blattes, zum anderen die positive einer Handbewegung, die ich nie gemacht habe, und zudem eine Farbhalluzination/illusion.

Formelle Hypnose vs. Wachsuggestionen

Es ist möglich, alle hypnotischen Phänomene – darunter auch Halluzinationen –  auch durch Wachsuggestion zu induzieren. (Dazu, daß alle hypnotischen Phänomene auch ohne Induktion evozierbar sind, siehe den Artikel “Die Non-State-Theorien der Hypnose”.)

Inzwischen konnte auch durch neurophysiologische Forschung bestätigt werden, daß selbst schwierige hypnotische Phänomene wie z.B. positive und negative Farbhalluzinationen durch die Probanden tatsächlich intensiv erlebt werden, mehr als “normale” Vorstellungen, und zwar sowohl auf formelle hypnotische wie Wachsuggestion hin. Die Unterschiede zwischen Wach- und formeller hypnotischer Halluzination sind dabei sehr gering und vermutlich von Motivation und Erwartung abhängig.

Persönlich habe ich bei vielen meiner Experimente zu hypnotischen Phänomenen Wachsuggestionen eingesetzt. In einigen Fällen habe ich von Anfang an so begonnen, in anderen wieder habe ich zuerst formelle Hypnose verwendet, um dann später in einer anderen Sitzung allein Wachhypnose zu nutzen.

Dabei konnte ich keine qualitativen Unterschiede zwischen Hypnose und Wachsuggestion hinsichtlich der Qualität oder Umsetzungsgeschwindigkeit von Halluzinationen oder anderern Phänomene feststellen, wenn die Bedingungen “stimmten”. Vielmehr besteht auch ein Trainingseffekt unabhängig von formeller Hypnose: Wenn ich in der einen Sitzung Hypnose eingesetzt habe und in der folgenden nicht, dann konnten meine Probanden dennoch die Suggestionen umso schneller und besser in der nachfolgenden Sitzung realisieren. (Meine Erfahrungen sind dabei keineswegs originär oder einzigarig.)

Zusammenfassend läßt sich also sagen, daß Halluzinationen derselben Qualität und Intensität wie bei formeller Hypnose auch mittels Wachsuggestionen erzeugt werden können, wenn das Design angemessen ist.

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3 Responses to Hypnotische Halluzinationen

  1. blockowitsch says:

    Ich wollte ursprünglich hier einen Kommentar hinterlassen, dieser wurde aber so groß dass ich mich entschied dem Thema einen eigenen Blogeintrag zu widmen. Der Eintrag ist jetzt hier zu finden: http://blockowitsch.wordpress.com/2013/01/07/2/
    Ich würde mich wirklich sehr über einen Kommantar oder vielleicht einen Beitrag zu dem Thema von Ihnen freuen.

  2. anne says:

    ganz ehrlich, hypnotiseure und nlp’ler haben einen an der klatsche.
    ich bin opfer einer nicht gewollten – da ungefragten und somit kriminell eingeleiteten – hypnose. noch heute habe ich kopfschmerzen, schwindel und farbsehstörungen und bin selten richtig wach. und warum? weil ich so naiv war, dem menschen während eines gesprächs nur gutes zu unterstellen.
    allein der begriff “subjekt” sagt so einiges über den geisteszustand des verfassers aus.

  3. escatan says:

    Hallo Anne,

    da würde ich – wenn ich das so offen sagen darf – sehr annehmen, dass Sie das Opfer psychischer Turbulenzen sind, die “von innen” kommen, und nicht von Hypnose oder NLP. Wenn Sie mir das nicht glauben, können Sie jeden Psychologen oder psychologisch geschulten Arzt Ihres Vertrauens fragen.

    “Subjekt” ist eine geläufige Bezeichnung, auch in der Fachliteratur. Sie hat in diesem Kontext zwar einen problematischen etymologischen Ursprung, ist heutzutage aber kaum noch negativ konnotiert.

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